Tropenschatz mit gutem Gewissen +++ Projekt liefert edle Terrassendielen aus Südamerika

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack, ich bin immer mit dem Besten zufrieden“. Dieses Credo des britischen Autors Oscar Wilde lässt sich auf vieles anwenden – auch auf Terrassendielen.

Denn wenn man das beste Material für seine Terrasse sucht, kommt man um tropisches Hartholz nicht herum. Dass man hier mit gutem Gewissen zu den hochwertigsten aller Hölzer greifen kann, ermöglicht ein einzigartiges Projekt, das auf eine aufsehenerregende Weise Tropenholz in die heimischen Gärten bringt.

 

Terrassendielen Tropenholz
Surinamholz wie hier Guyana Teak ist für den Außenbereich ideal geeignet. Es ist ohne chemische Imprägnierung von Natur aus haltbar. (Foto: epr/Stauseeholz)

 

Als in den 1960er-Jahren an der südamerikanischen Atlantikküste ein Damm errichtet und der Fluss Suriname zu einem See gestaut wurde, dachte niemand daran, dass die Bäume des überfluteten Urwalds einmal einen unglaublichen Wert darstellen würden.

Das Brokopondo-Meer, wie der Stausee im Volksmund genannt wird, zählt heute zu den größten der Welt und verbirgt unter seinen Wassermassen eine riesige Menge an qualitativ hochwertigem Holz.

 

Stauseeholz
Tropengold – seit 50 Jahren abgestorbene Baumriesen liefern hochwertiges Holz für Terrasse und Co. (Foto: epr/Stauseeholz)

 

Tropenholz-Kritikern sei gesagt: In diesem Fall hilft der Abbau der Umwelt, denn dieses wertvolle Rohstoffreservoir würde verrotten und klimaschädliches Methan freisetzen. Durch die Nutzung führt man die wertvollen Hölzer einer sinnvollen und langfristigen Verwendung zu.

Dabei hat die Überflutung der Qualität des Holzes keinesfalls geschadet, die Eigenschaften haben sich sogar durch die lange Unterwasserlagerung verbessert.

Surinamholz – wie die Arten Guyana Teak, Walaba und Fava – ist besonders für die Verwendung im Außenbereich etwa als Terrassendielen geeignet. Und das nicht nur aufgrund seiner exklusiven Herkunft und der hervorragenden Eigenschaften: Es überzeugt letztlich auch durch seine Optik.

 

Stauseeholz
Die Ernte ist aufwendig: Taucher wählen in 30 Metern Tiefe die zu fällenden Bäume aus. (Foto: epr/Stauseeholz)

Zu Terrassendielen verarbeitet, entwickelt das – wie übrigens jedes andere Holz auch – infolge der Bewitterung die typische silbergraue Patina. Um die Original-Farbtöne dauerhaft zu erhalten, kann man seine Dielen einmal pro Jahr mit gutem Terrassenöl behandeln.

Surinamholz ist ein Qualitätsprodukt, das neben seinem schönen Aussehen auch eine interessante Geschichte mitbringt.